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Bürgerwünsche im Fokus

29.06.2020

Entwicklungskonzept für Gemeinde zeigt Bedürfnisse

Von Kaya Krahn

Bördeland l Die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft wertete in ihrem Entwicklungskonzept IGEK 2037 für die Gemeinde Bördeland auch Bürgerumfragen zu den Wünschen und Bedürfnissen aus. Das Konzept „Bördeland – im ländlichen Raum lebenswert – bürgernah – zukunftssicher“ umfasst sehr viele verschiedene Aspekte. Darunter fallen etwa Wirtschaftskraft, Tourismusförderung, Infrastruktur, Mobilität und bauliche Entwicklung.

Bei der Erstellung des Konzepts wurden auch die Bürger der Gemeinde befragt. Positiv wurde im Konzept genannt: „Die Einheitsgemeinde wurde im Rahmen der Fragebogenaktion von den Teilnehmern vor allem als seniorenfreundliche Gemeinde, familienfreundliche Gemeinde, Gemeinde mit viel Grün, sympatische Gemeinde bewertet.“

So positiv wurde aber lange nicht alles in der Gemeinde von ihren Bewohnern empfunden. So kam auch heraus, dass „in allen Ortsteilen (...) auf den Sanierungsstau im Bereich von Straßenbaumaßnahmen hingewiesen“ wurde. Die Bewohner hätten außerdem Bedarf bei der Modernisierung und Instandhaltung von gemeindeeigenen Wohnungen angeführt und einen zusätzlichen Bedarf an ebendiesen bekundet. „Weitere Themen, die die Menschen vor Ort bewegen, sind die Bereitstellung von Bauland für junge Familien, der Breitbandausbau sowie der Erhalt bzw. der Ausbau des medizinischen Versorgungsnetzes und die Schaffung weiterer Radwegeverbindungen zwischen den Ortsteilen und in das unmittelbare Nachbarzentrum Schönebeck (Elbe)“, heißt es in den Auswertungen zu der Fragebogenaktion weiter.

Wenig überraschend empfand die überwiegende Zahl der Teilnehmer in allen Ortsteilen die Feuerwehren, Kitas, Kirchen, Spielplätze und Sportstätten als erhaltenswert.

Wie die Wünsche der Gemeinde umgesetzt werden sollen, zeigt sich in den Handlungsfeldern und im umfassenden Maßnahmenkatalog. Dieser ist nach Prioritäten der Maßnahmen und nach den verschiedenen Ortsteilen aufgeschlüsselt. In dem Konzept wird ausdrücklich betont: „Daraus sind konkrete Maßnahmen für die weitere Zukunft abzuleiten, die in den gemeindebezogenen Maßnahmenkatalogen zusammengefasst werden.“

Die Maßnahmen orientieren sich deutlich an den Wünschen der Bevölkerung. Daraus resultieren sehr konkrete Schritte für die Gemeinde. So wird etwa in Eggersdorf unter dem Punkt Wirtschaft und Tourismus gesagt, dass die Beschilderung touristischer Attraktionen und Wegweiser erneuert werden sollen. Dieser Punkt findet sich für beinahe alle Ortsteile der Gemeinde. Ein weiteres beispiel wäre die „(barrierefreie) Neugestaltung der vorhandenen Bushaltestelle; Schaffung einer Radwegeverbindung nach Kleinmühlingen und Großmühlingen – Wartenberg“ in Zens

 

Foto: Radwegenetz